BSV Essen-Holsterhausen 1878 e.V.

 

Vorwort:

Es ist für jeden der eine Chronik schreiben soll ein Problem, die Geschichte der Vergangenheit zusammen zu fassen, zumal man selbst nur eine kurze Zeit im Verhältnis dieser Vergangenheit angehört. So muss man sich auf die Chronisten der Vergangenheit verlassen.

Alle Geschehnisse sollen möglichst nicht zu lang aufgeschrieben werden. Wichtiges muss man erwähnen und Unwichtiges weglassen. Zugleich soll die Chronik nicht zu lang, aber gut zu lesen sein.

Ich hoffe mit dieser Übersicht über die Vereinsgeschichte den Anforderungen gerecht geworden zu sein.

Zum leichteren Verständnis habe ich die Chronik in Zeiträume unterteilt.

Viel Spaß am Lesen!

Ilona Taudien

 

Chronik des Bürger-Schützenvereins
Essen-Holsterhausen 1878 e.V.

1. Teil : Die Anfänge 1878 – 1938

Nachweislich geht das Essener Schützenwesen bis ins Jahr 1390 zurück. Auf dem 500-jährigen Bestehen der Essener Schützen im Jahre 1867 muss bei den Holsterhauser Bürgern der Wunsch zur Gründung eines eigenen Schützenvereins wachgerufen worden sein. Es sollten aber noch Jahre vergehen, bis der Wunsch in die Tat umgesetzt werden konnte.

Im Jahr 1878 wurde der lang gepflegte Wunsch nach einem eigenen Verein, in dem Bürgertum und Schießsport gepflegt werden sollte, verwirklicht.

In der ESSENER ZEITUNG konnte man damals lesen: „In der Dorfsiedlung Holsterhausen, die zur Landgemeinde Altendorf gehört, wurde in der Gaststätte „Jägerhof“ ein Schützenverein gegründet." Das war die Geburtsstunde unseres Bürger-Schützenvereins Essen-Holsterhausen 1878.

Im Laufe des Gründungsjahres findet sich in dieser Zeitschrift noch eine Ankündigung über ein Hubertusfest.

Im Jahre 1903 wurde in der Gastwirtschaft „Jägerhof“ das 25-jährige Bestehen des Vereins unter reger Beteiligung der Bevölkerung gefeiert.

Schon 1908 wurde das 30-jährige Gründungsfest im Zelt mit einem Vogelschießen auf dem Gelände an der Ecke Menzel- und Keplerstraße abgehalten.

In den Jahren des 1. Weltkrieges 1914/18 wurde das aufblühende Vereinsleben gewaltig eingeengt und kam in den Nachkriegsjahren ganz zum Erliegen.

Aber schon im Jahr 1923 konnte ein Königsschießen im damaligen Vereinslokal „Zum schrägen Eck“, Inhaber Düchting, durchgeführt werden. Es gelang dem Verein, die Schwierigkeiten durch die französische Besatzungsmacht zu umgehen – Schießen mit scharfer Munition war strengstens verboten – in dem man auf eine Scheibe mit dem Luftgewehr schoß. Die Königswürde errang Anton Dille, Königin wurde die Vereinswirtin Maria Düchting.

Im Jahr 1928 wurde das 50-jährige Vereinsjubiläum in einem Festzelt im Biergarten der Wirtschaft Degener an der Keplerstraße gefeiert. Unter lebhafter Anteilnahme der Bevölkerung fand das Königsschießen in dem Steinbruch an der Wickenburg statt. Den Königsschuss tat der Gastwirt Josef Rath, Inhaber der damaligen Gaststätte „zum Deutschen Jupp“. Königin wurde Frau Haverkamp.

Der Verein entwickelte sich bis zum Jahr 1939 zu einem gesellschaftlichen Mittelpunkt in Holsterhausen.

Während des 2. Weltkrieges kam das Vereinsleben völlig zum Erliegen.


2. Teil : Die Widergründungszeit 1953 – 1969

Nach der Überwindung der schweren Nachkriegsjahre fanden sich im April 1953, in der Gaststätte „Kleinebrahm“, Gemarkenstraße, einige Bürger ein, um die Schützentradition in Holsterhausen wieder aufleben zu lassen. Am 31.05.1953 fand in der Gaststätte „Holsterhauser Stern“, in der Holsterhauserstraße die Versammlung statt, bei der sich 24 Personen bereit erklärten, Mitglied zu werden. Sie bildeten die Grundlage zum Wiederaufleben des Schützengedankens in Holsterhausen. Der kommissarische Vorstand, der bis zum 24.01.1954 amtierte, wurde von Willy Beutgen als ersten Vorsitzenden geleitet.

Nach kurzer Zeit hatte der Verein schon über 200 Mitglieder.

Im Jahr 1954 wurde Felix Otto zum Vorsitzenden gewählt. Im gleichen Jahr wurde in der Gaststätte „Zum Kiekenberg“ in der Friedbergstraße ein Osterschießen durchgeführt und im Mai ein Sommerfest im Saal „Kallenberg“ auf der Margarethenhöhe gefeiert. Dieses Fest fand bei der Holsterhauser Bürgerschaft so großen Anklang, dass der Saal nicht alle Bürger fassen konnte, die dieses Fest besuchen wollten. Weitere Feste wurden durchgeführt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1955 wurde Hans van der Meulen zum 1. Vorsitzenden gewählt. Da alle alten Unterlagen des Vereins und auch die Vereinsfahne während des Krieges bei einem Luftangriff verloren gingen, wurde im April eine neue Fahne geweiht. Im August des Jahres feierte der Verein im Festzelt an der Rubenstraße das erste Schützenfest nach dem Krieg. Der erste König nach der Widergründung wurde Eberhard Haakshorst und seine Königin Else von der Meulen. In der darauf folgenden Zeit wurden weitere Feste in schöner Harmonie durchgeführt. 

Im Oktober 1956 wurde ein vereinseigener Spielmannszug gegründet, der fortan den Verein bei den Ausmärschen mit ihrem Spiel begleitete.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anfang des Jahres 1957 beschloss der Schützenverein als erster Verein in der Stadt Essen Frauen im Verein aufzunehmen. Da diese sich bald dem aktiven Schiesssport zuwandten und mit Bus und Bahn mit ihren Gewehren zu den Wettkämpfen fuhren, wurden diese bald als Flintenweiber bekannt.

Das Schützenfest 1957 wurde im August auf dem Gelände zwischen Rubens- und Cranachstraße gefeiert. Höhepunkt war die Königsparade auf dem Holsterhauser Marktplatz. Auf diesem Fest wurde Willy Beutgen König und erkor sich Cäcilia Labrenz zur Königin. Eine der Schlagzeilen in den Zeitungen lautete: „Festzelt der Bürgerschützen konnte Gäste kaum fassen.“

Im Lokal „Birkenhauer“ wurde im Herbst 1958, mit dem Hubertusfest, auch das 80 jährige Bestehen des Vereins gefeiert.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Schützenfest im Juni 1959 an der Rembrandstraße wurde dann Michael Labrenz Vereinskönig und nahm seine Ehefrau Cäcilia zur Königin. Das Festzelt konnte wiederum nicht alle Besucher aufnehmen. Ein ausgewachsener Ochse, am Spieß gebraten, wurde an den Tagen restlos verzehrt.

Trotz des hohen Risikos wurde das Hubertusfest 1960 wegen eines fehlenden großen Saales in Holsterhausen im Kammermusiksaal des Städtischen Saalbaus gefeiert. Alle Bedenken der Verantwortlichen waren unnötig gewesen, denn schon vor Beginn der Veranstaltung konnte festgestellt werden: „Ausverkauft“. An diesem Abend verschönerten Künstler der Städt. Bühnen Essen mit ihren Darbietungen den Abend.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

1961 wurde der Jugendabteilung vom Königspaar eine Standarte gestiftet.
Es gab aber immer größer werdende Probleme bei der Platzbeschaffung für das Schützenfest. So wurde am 24.6.1961 das Königschießen auf dem Sportplatz des Tus Essen-West 1881 durchgeführt. König wurde hier Erich Klinkhammer und Königin Waltraud Schlichting. Der Festumzug führte von der Gaststätte „Birkenhauer“ zum Saalbau wo die Krönung des neuen Königspaares stattfand.


Das Jahr 1962 wurde durch ein besonderes Ereignis gekrönt. So erkämpfte sich die 1. Mannschaft des Schützenvereins das Essener Stadtbanner bei den Wettkämpfen. Dadurch wurde der Verein „ Bester Essener Schützenverein im Sportschießen“.


Bei der Jahrenshauptversammlung 1963 wurde mit Kurt Schlichting ein neuer 1. Vorsitzender und mit Heinz Hegener ein neuer Geschäftsführer gewählt. Das Schützenfest fand im Juli auf dem Platz an der Planckstraße statt. Neuer König wurde Benno Kasper und Königin Hilde Conze, die aber aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt wieder aufgab. Neue Königin wurde seine Gattin Inge Kaspar. Durch einen Herzinfarkt schied Kurt Schlichting aus dem Vorstand aus.

Bei den Neuwahlen 1964 übernahm Erich Klinkhammer den 1. Vorsitz des Vereins.

Ein neuer Schießstand wurde im Vereinslokal „Kalthoff“, Lebachstraße eröffnet.

Die Vorbereitungen für das Schützenfest 1965 standen unter keinem guten Stern, denn als alle Verträge getätigt waren, musste eine Verlegung des Festes vorgenommen werden. Die Arbeit in der kurzen Zeit vor dem Fest machte allen große Sorge. Am Vorabend des Festes stand um 22.00 Uhr das Zelt noch nicht, die Zeltaufbau-Mannschaft war total betrunken. Am nächsten Morgen übernahmen 20 Mann des Vereins den Aufbau des Zeltes. Obwohl für alle diese Arbeit Neuland war, klappe es und um 17.30 Uhr stand das Zelt. Es ist wohl einmalig, dass ein Schützenverein in einer Großstadt sein Festzelt selbst aufgebaut hat.

Beim Königschießen holte Fritz Reinhold den Vogel von der Stange und nahm seine Frau Emmy zur Königin.


Das Schützenjahr 1966 verlief wieder in dem gewohnten Ablauf.

 

Auf dem Schützenfest im Juli 1967 im Festzelt an der Planckstraße wurde Willi Gerhards junior und seine Frau Ingrid das neue Königspaar. Auch das Hubertusfest 1967 fand im Saalbau Essen statt und war ein gelungenes Fest. Wiederum hatten die Schützen als beste Mannschaft von Essen das Stadtbanner der Schützen gewonnen.

 

In der Hauptversammlung 1968 wurde Fritz Reinhold zum 1. Vorsitzenden gewählt.




 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum ersten Mal fand im August 1969 das Schützenfest gegenüber der Stephanuskirche statt. König Karl-Heinz I. Witzorreck entschied das Königsschiessen zu seinen Gunsten und erwählte sich Marianne I. Peltzer zur Königin. 


3. Teil : Die Zeit zum 100 jährigen Bestehen 1970 – 1979


Das Jahr 1970 war ein Jahr mit den üblichen Vereinsfesten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Jahr 1971 stand das Schützenfest im August auf dem Programm. Hier konnte der Schützenbruder Manfred Möllmann mit einem gezielten Schuß den Vogel von der Stange holen. Als Königin nahm er seine Ehefrau Elfriede Möllmann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Hauptversammlung 1972 wurde Wolfgang Peltzer zum 1. Vorsitzenden gewählt. Da die Vereinsjugendabteilung sehr stark geworden war, reichte der Schießstand bei „Kalthoff“ nicht mehr aus. Der Verein erhielt von seinem Ehrenmitglied Herr Pfarrer Stimpel, St. Stephanus das Angebot einen Jugendschiessstand im Pfarrsaal zu bauen. Dieser wurde im Oktober 1972 eingeweiht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Jahr 1973 stand ganz im Zeichen des 95 jährigen Bestehens des Bürger-Schützenvereins Essen-Holsterhausen. Das Fest fand im September statt. König wurde Erwin Koch, der sich Veronika Gerschau zur Königin erkor. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte wurde auch ein Jungkönigspaar ermittelt. Erster Jungkönig wurde Horst Lenz und seine Jungkönigin wurde Martina Merkens.

In dem im Jahre 1974 stattfindenden Spielmannszug-Wettstreit wurde unser Spielmannszug „Deutscher Meister der Schützen-Spielmannszüge“. Unser Tambour-Korpsführer Peter Mork errang den 1. Platz in der Stabsführung.

1975 war wieder ein Schützenfestjahr. Das Fest im Juni fand wieder im Schützenzelt an St. Stephanus statt. Hier wurde Rudi Heinrich, mit einem Zylinder auf dem Kopf, König und Ruth Schenke Königin. Jungkönigspaar Horst Lenz und Ulrike Jung



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Jahr 1976 verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Wegen des bevorstehenden 100 jährigen Jubiläums im Jahre 1978 wurde das anstehende Schützenfest 1977 im Kreise der Mitglieder gefeiert. Im Januar 1977 versammelten sich die Schützen im Pfarrsaal St. Stephanus zum Königsschießen. Beim zuvor stattfindenden Jungkönigsschießen wurde Walter Koder mit Heidrun Fiege neues Jungkönigspaar. Danach bewarben sich 18 Anwärter um die Königswürde. Peter Mork bezwang den Vogel und am Abend wurden er und seine damals schwangere Frau Monika zum Königspaar gekrönt.
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Samstag, dem 9.9 bis Montag, dem 11.9.1978 feierte der Schützenverein Holsterhausen im Jugendzentrum Papestraße sein 100 jähriges Jubiläum. Zeitgleich wurde vom Pfarrer und Ehrenmitglied Heinrich Stimpel das Holsterhauser Stadtteilfest, heute unter dem Namen „Bunter Herbst“ bekannt, ins Leben gerufen. Das Schützenfest begann mit dem Jungkönigschießen. Hier verteidigte Walter I. Koder seinen Titel und nahm dieses Mal seine Ehefrau Heidrun I. zu Jungkönigin. Am Sonntagmorgen fanden Platzkonzerte der Spielmannszüge vor demJugendzentrum, dem Gemahaus und dem Stammhaus statt. Am Festumzug beteiligten sich außer den befreundeten Schützenvereinen auch andere Holsterhauser Vereinigungen, Gruppen, Schulen und Vereine
Königspaar wurde Heinrich Ruhl und seine Ehefrau Leni

Am 24.2.1979 nahm der Verein an der Karnevalsfeier im Jugendzentrum Essen teil. Eine Fahnenabordnung fuhr zum Rheinischen Schützentag nach Trier. Es folgte im Mai eine Busfahrt mit dem Spielmannszug nach Großenbrode. Die Schützen und Spielleute erlebten ein schönes Wochenende. Im Herbst wurden noch die Geburtstage von Heinrich I. und Leni I. gefeiert.

4. Teil : Gute und schwierige Zeiten 1980 – 1996

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Hauptversammlung 1980 wurde zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte mit Marga Heinen eine Frau 2. Vorsitzende. Am Rheinischen Schützentag in Essen nahm der Verein mit vielen Schützen teil. Im Pfarrsaal St. Stephanus wurde der Jungkönig ausgeschossen. Es wurde Stephan Wilhelm, in einem Alter von 12 Jahren der jüngste Jungkönig des Vereins. Seine Jungkönigin wurde Birgit Michalik aus dem Spielmannszug. Auf dem Schützenfest im Jugendzentrum kam ein Schützenbruder aus dem Spielmannszug zu Amt und Würden. Paul Schwane wird König und Königin seine Frau Margarete Schwane. 





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch im Jahr 1981 nahm eine Abordnung des Vereins am Rheinischen Schützentag in Köln teil. Zum 25 jährigen Bestehen des Spielmannszuges wurde ein musikalischer Wettstreit am 29./30.8. im Jugendzentrum durchgeführt. Viele Spielleute nahmen an dem Fest teil. Im Verein wurde das Jubiläum am 12.9. im Pfarrsaal St. Stephanus gefeiert.




 

 

 

 

 

 

1982 feierte der Verein nach 7 Jahren wieder ein Zeltfest auf dem Platz der Fa. Krupp an der Ecke Friedberg-/Savignystraße. Am Samstagabend konnte der Verein als besondere Gäste den Bürgermeister Kinnigkeit und seinen Amtskollegen, den Bürgermeister von Mallorca begrüßen. Beim Königsschießen wurde Heinrich Ruhl und seine Frau Leni erneut Königspaar. Als Jungkönigspaar standen ihnen Frank Orlowski und Petra Witzorreck zur Seite. Im gleichen Jahr feierte Heinrich I. im September seinen 80. Geburtstag.




 

 

 

 

 

Am 10.04.1983 fuhr man zum Rheinischen Schützentag nach Radevormwald. Mitte Mai folgte ein Ausflug nach Emsdetten. Das Königspaar besuchte die Schützenfeste der Nachbarvereine. Durch eine Mieterhöhung der Pfarrgemeinde St. Stephanus konnte nur noch jeden 1. und 3. Freitag im Pfarrsaal trainiert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Hauptversamm- lung 1984 gab Wolfgang Peltzer seinen Vorsitz ab und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Günter Gohr gewählt. Auch in diesem Jahr wurde ein Zeltfest an der Friedberg-/Savigny-straße gefeiert. 15 Schützen wollten König werden. Zum Schluss holte Leonhard Orlowski den Vogel von der Stange. Er nahm seine Schwägerin Fine Orlowski zur Königin. Beim Jungkönigschießen gewann Frank Ortloff. Er nahm sich Sabine Wusszow zur Jungkönigin.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Hautversammlung 1985 entschied sich der Spielmannszug den Verein zu verlassen und sich selbstständig zu machen. Im Mai des Jahres legte König Leonhard I sein Amt nieder. Ab dieser Zeit wurde der Verein bis zum Schützenfest 1986 durch das Jungkönigs- paar vertreten. Dadurch, dass der Pfarrer Heinrich Stimpel aus der Gemeinde St. Stephanus weg ging, gab es für den Verein dort immer neue Probleme. Der neue Pfarrer und Kirchenvorstand stand nicht zu den Schützen und so wurde die Miete des Standes immer weiter angehoben. Es wurde sich um eine andere Möglichkeit zum Sportschießen bemüht, aber ohne Erfolg. Zuletzt einigte man sich noch einmal mit dem Kirchenvorstand

 

Schwierigkeiten entstanden bei der Organisation des Schützenfestes 1986, da der Festplatz nicht mehr zur Verfügung stand. Der Vorstand konnte dann aber erreichen das, das Zeltfest im August auf dem Schulhof der Keplerschule stattfinden konnte. Am Samstag wurde ein Bürgerkönig ausgeschossen. Jungkönig wurde Thomas Gohr und Monika Witzorreck Jungkönigin. König wurde Manfred Möllmann. Zur Königin nahm er sich Marianne Peltzer. Bei der diesjährigen Kinderweihnachtsfeier wurden 43 Kinder vom Nikolaus mit einer Tüte bedacht. So viele Kinder hatte es zuvor nicht gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Jahr 1987 trat der 1. Vorsitzende Günter Gohr, sowie der 2. Vorsitzende zurück. So kam es, dass der Verein eine Zeit durch einen Notvorstand geleitet wurde. Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im April übernahm Wolfgang Peltzer wieder den Vereinsvorsitz. Im September machte der Verein eine Informationsfahrt zum Bundestag nach Bonn. Im gleichen Jahr gründete der Verein eine Tanzgarde.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1988 wurde das 110 jährige Bestehen gefeiert. Zuerst wurde das Jungkönigspaar ermittelt. Erstmalig holte ein Mädchen den Jungkönigstitel. Monika Hohn wurde Jungkönigin und nahm sich Michael Kaluga zur Seite. Beim Königsschießen verteidigte Manfred Möllmann seinen Titel. Er holte damit zum 3-mal den Titel und errang die Kaiserwürde. Seine Mitregentin wurde wieder Marianne Peltzer, die damit auch zum 3-mal Königin war und damit auch die 1. Kaiserin des Vereins.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Neujahrsempfang und Geburtstag von Manfred I. im Jahr 1989 war das letzte Fest unserer Kaiserin Marianne I.  Einige Tage nach der JHV verstarb sie an ihrer schweren Krankheit. Der Kaiser Manfred I. musste nun die Zeit bis zum nächsten Schützenfest alleine repräsentieren. Folgende Anlässe gab es noch: Rheinischer Schützentag in Dormagen, Ausmärsche bei unseren Nachbarvereinen und der Besuch des Schützenfestes in Barmenol, der am Biggesee endete. Auf dem Hubertusfest wurde Wolfgang Peltzer für seine 35 jährige Vereinsarbeit mit der goldenen Verdienstspange des Rheinischen Schützenbundes ausgezeichnet.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Neujahrsempfang 1990 feierte man zum 1. Mal im Pfarrsaal St. Ignatius. An dem nach 10 Jahren wieder in Essen stattfindenden Rheinischen Schützentag wurde teilgenommen. Im Juli feierte der Verein im Festzelt an der Keplerschule wieder sein Schützenfest. Für Freitagabend konnte die Travestiegruppe „Femme Fatale“ verpflichtet werden. Das Zelt war bis auf den letzten Platz gefüllt. Am Montag stieg die Spannung beim Jungkönig- und Königsschießen. Bei der Jugend war Rene´Kolf der glückliche Schütze. Er nahm sich die 9 jährige Sandra Taudien, als jüngste Jungkönigin, zur Mitregentin. Beim Königschiessen konnte Klaus Drücke das Schießen für sich entscheiden. Er nahm Ulrike Dluzewski zur Königin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anfang des Jahres 1991 erhielt der Verein für seine Aktivitäten in Holsterhausen den Bürgertaler der CDU-Holsterhausen verliehen. Erstmalig wurde zum Herbstfest in der St. Maria Empfängniskirche eine Hubertusmesse durchgeführt. Aus diesem Anlass wurde der Altarraum von unserem Verein mit einem Hirschgeweih, Tannen und Blumen geschmückt. Ein dunkler Tag in der Vereinsgeschichte war der 18.10.91. An diesem Tag fand das letzte Schießen auf unserem Schießstand im Pfarrsaal St. Stephanus statt. Die Kirchengemeinde und Pfarrer stellten uns nach fast 20 Jahren diesen Saal nicht mehr zur Verfügung. Alles musste ausgebaut werden. Die Schützen wurden danach als Gast auf dem Schießstand der Frohnhauser Schützen in der Gaststätte „Lindenhof“ Buddestraße aufgenommen.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1992 wurde das Schützenfest erneut auf dem Schulhof Kepler- schule gefeiert. Hier verteidigte Klaus I. Drücke seinen Königstitel. Diesmal nahm er die Schützen- schwester Evelyn Paschertz zur Königin. Jungkönigspaar wurde Sonja Beerbaum und Marcel Paschinsky. Im Oktober des Jahres wurde dem Verein in Lemgo durch den damaligen Kulturminister Schwier von NRW die Sportplakette des Bundespräsidenten für 100 jährige Vereine überreicht.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Hauptversammlung 1993 wurde Werner Unkel 1. Vorsitzender. Das 40- jährige Widergründungsfest wurde aus Platzgründen auf der Margartenhöhe in der Gaststätte „Kallenberg“ gefeiert. Im November wurde der Verein durch den plötzlichen Tod von Wolfgang Peltzer, der erst 4 Wochen vorher auf dem Widergründungsfest geehrte worden war, erschüttert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Bezirkssitzung im April 1994 wurde vom Präsidenten des Rheinischen Schützenbundes Herrn Friedel Hogrefe der langjährigen Geschäftsführerin Ilona Taudien die goldene Verdienstnadel des RSB verliehen. Kurz vor dem Schützenfest fand in der Gruga ein Biwak statt. Hier brach sich unsere Königin in den Abendstunden das Bein und musste das Schützenfest mit einem Gipsfuß bestreiten. Beim Schützenfest im Festzelt wurde Manfred Möllmann erneut König und erkor seine Ehefrau Elfriede zur Königin. Jungkönigspaar wurde Thorsten Kolf und Sonja Beerbaum.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Beginn des Jahres 1995 wurde der Neu- jahrsempfang und Ge- burtstag vom König Manfred I. im Pfarrsaal St. Ignatius gefeiert. Auf der Jahreshaupt- versammlung wurde Hans-Dieter Wilhelm 1. Vorsitzender des Vereins. Das Königspaar besuchte das Sommer- fest des Spielmanns- zuges aus Bochum. Beim Kreisschützenfest wurde Jens Thiet erster Kreisjugendkönig. Am 9.9. gab es den Waffelstand und Armbruststand auf dem Stadtteilfest. Am 23.9. wurde ein Ausflug ins Emsland unternommen. Die Schützen besuchten das Moormuseum, die Meyer-Werft und das Städtchen Papenburg. Auf dem Rückweg wurde noch in Coesfeld zum Abendessen eingekehrt.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Jahr 1996 begann wieder mit dem Neujahrsempfang und Geburtstag des Königs. Auch der Rheinische Schützentag in Bonn wurde besucht. Das Schützenfest fand im Juli an der Keplerstraße statt. Es begann mit einer Travestieshow am Freitag und endete am Montag mit der Krönung des neuen Königspaares Hans-Dieter I. Wilhelm und Evelyn I. Drücke, sowie dem Jungkönigspaar Sandra I. Taudien und Patrick I. Lenz. Auf dem Kreisfest erhielt Ilona Taudien die goldene Ehrennadel. Im November wurde unsere Jungkönigin Sandra I. zur Bezirksjugendkönigin gekrönt.

 

5. Teil : Auf zu neuen Zielen 1997 – 2007


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Hauptversammlung 1997 konnte bekannt gegeben werden, dass nach 10 jährigen Suchen eine Räumlichkeit für ein eigenes Vereinsheim gefunden wurde.

Nach konkreten Verhandlungen mit der Fa. Krupp konnte Ende Juni mit dem Umbau begonnen werden. Für die Schützen gab es keine freie Minute mehr. Trotz der Umbaumaßnahmen wurden die normalen Verpflichtungen nicht vergessen. Im Herbst wurde Sandra Taudien Bezirksjugendkönign.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anfang Juni 1998 fand die offizielle Eröffnungsfeier des Vereinsheimes statt. Im Sommer wurde dann das 120 jährige Jubiläumsfest als Zeltfest gefeiert. Leider musste der Festumzug wegen Regen abgesagt werden. Beim Jungkönigschießen konnte Stefanie Lenz das Schießen für sich entscheiden. Jungkönig wurde Jens Thiet. Beim Königsschießen verteidigte, völlig überraschend, Hans-Dieter Wilhelm seinen Titel als König. Zur Königin nahm er seine Frau Gerhild.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Mai 1999 wurde dem Verein, von der Oberbürgermeisterin Annette Jäger, der Ehrenbrief der Stadt Essen überreicht. Im August führte der Verein eine Schießsportwoche durch. Beim Kreisjugendkönig- schießen wurde Dennis Stiller Kreisjugendkönig. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte erreichte Sandra Taudien die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in München. Zuvor hatte sie in mehreren Disziplinen die Landesverbands- meisterschaften gewonnen.


Auf der Hauptversammlung 2000 legte Ilona Taudien nach 21 Jahren ihr Amt als Geschäftsführerin nieder. Das Schützenfest fand im Jugendzentrum, Papestraße statt. Nach gewohntem Ablauf wurde erst der Jugendkönig ausgeschossen. Siegreich war hier Dennis Stiller. Er nahm seine Schwester Sabrina Stiller zur Jungkönigin. Beim Königsschiessen wurde Walter Koder und seine Ehefrau Heidrun neues Königspaar. Auch in diesem Jahr erreichte Sandra Taudien die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Sportschießen. Im Herbst machte der Verein eine Tagesfahrt zum Edersee.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine besondere Einladung bekamen wir vom Schützenbruder Heinrich Stimpel, der die Schützen am 2.2.2001 zu seinem 50 jährigen Priesterjubiläum einlud.
Am 10.3. feierte der 2. Vorsitzende Ulrich Hühn seinen 50. Geburtstag. Im Mai wurde auf dem Hof des Vereinsheimes ein Grillfest gefeiert. Im Sommer wurde zwischen dem BSV E.-Holsterhausen und den Burhofschützen Scholven eine Patenschaft beschlossen.

 

2002 feierte der Verein im Juni sein Schützenfest im Jugendzentrum. Jungkönig wurde Jens Thiet und Jungkönigin Sabrina Stiller. Hans-Dieter Wilhelm holte den Vogel zum dritten Mal von der Stange und wurde somit der 2. Kaiser des Vereins. Königin wurde wieder seine Frau Gerhild.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das 125 jährige Vereinsbestehen wurde am 12. Juni 2003 im Jugendzentrum gefeiert. Zuvor wurden die Ehrengäste mit einem Sektempfang im Vereinsheim begrüßt.


 

 

 

 

 

 

 

 

Auch das Schützenfest 2004 war wieder im Jugendzentrum, da ein Zeltfest für den Verein kaum mehr bezahlbar war. Hier wurde Sabrina Stiller Jungkönigin und nahm ihren Bruder Dennis Stiller zum Jungkönig. Danach wurde der König ermittelt.  Mit dem 42. Schuss sicherte sich Inge Deuter die Königswürde und erkor Erwin Koch zu ihrem König. Zum Festumzug öffnete der Himmel seine Schleusen. Mit einer Verspätung von einer ¾ Std. und einem Lichtblick von Sonne wurde dann mit dem Umzug begonnen. Kurz vor der Parade an der St. Maria Empfängniskirche öffnete sich wieder der Himmel und es ergossen sich Unmengen von Wasser auf Zuschauer, Königspaare, Spielmannszüge und Schützen. Die Parade fiel sprichwörtlich ins Wasser.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Hauptversammlung 2005 wurde der 1. Vorsitzende Hans-Dieter Wilhelm trotz seiner schweren Erkrankung wieder gewählt. Durch seine Krankheit wurde er aber immer wieder außer Gefecht gesetzt und es traten intern immer wieder Probleme auf. So verließ die gesamte Sportpistolenmannschaft den Verein.

Für das Schützenfest 2006 im Jugendzentrum erhoffte man sich besseres Wetter und begann mit den Vorbereitungen. Das Fest wurde nur an einem Tag durchgeführt. Da keine Anwärter da waren wurde kein Jungkönigspaar ausgeschossen. Das Königsschießen war zuvor im Vereinsheim durchgeführt worden. Hier war Roswitha Kolf siegreich und nahm sich ihren Lebenspartner Jürgen Heidgen zum König. Im Herbst 2006 verstarb Hans-Dieter Wilhelm an seiner schweren Krankheit, der kurz zuvor seinen 1. Vorsitz abgegeben hatte. Leider war es im Verein und auch im Vorstand durch die langen Ausfallzeiten des 1. Vorsitzenden Hans-Dieter Wilhelm zu Unstimmigkeiten und Nachlässigkeiten gekommen. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung übernahm Ulrich Hühn den Vereinsvorsitz.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Jahreshauptversammlung 2007 wurde Ulrich Hühn zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er nahm sich vor, wieder Ruhe in den Verein zu bekommen, aber selbst die außerordentliche Mitgliederversammlung brachte nicht die erhoffte Lösung. Daher verlor der Verein zahlreiche Mitglieder.

 

6. Teil   Wechselhafte Zeiten: 2008 - 2014


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anfang 2008 holte sich Ulrich Hühn den Schützen Werner Unkel zur Unterstützung. Dieser schaffte es mit Hilfe einiger anderen Personen die größten Probleme zu lösen. Werner Unkerl wurde auf der Hauptversammlung 2008 zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Viele der ehemaligen Vorstandsmitglieder, die diese Krise mitverursacht hatten, verließen den Verein. Nach der Hauptversammlung kehrte wieder Ruhe in den Verein ein. Werner Unkel überredete die ehemalige Geschäftsführerin Ilona Taudien wieder in den Verein zurück zu kommen und ihren Aufgabenbereich wieder aufzunehmen. Alle Mitglieder unterstützen nun den Neuanfang. Im Mai wurde an einem Sonntag zu einer Kaffeetafel eingeladen. Da in der Kürze der Zeit kein Schützenfest vorbereitet werden konnte, schoss man im Vereinsheim das neue Königspaar aus. Es wurde Dieter Taudien und seine Tochter Iris Taudien, im Alter von 21 Jahren die jüngste Schützenkönigin von ganz Essen. Auf einem Krönungsabend in der Gaststätte St. Elisabeth wurde das neue Königspaar gekrönt und das scheidende Paar verabschiedet. Im September wurde zu einem Westernfest eingeladen. Alle Vereinsmitglieder packten mit an und es wurde eine gelungen Veranstaltung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anfang 2009 wurde Ilona Taudien zur Schriftführerin und Kassiererin gewählt. Viele Veranstaltungen wie z.B. Osterspaziergang, „Tanz in den Mai“. Kaffeetafel und Westernfest wurden erfolgreich durchgeführt. Unser Königspaar präsentierte sich bei allen Veranstaltungen unserer Nachbarvereine und besonders unsere Königin Iris war überall sehr beliebt.


In der 2. Jahreshälfte fand im September der „Tag der offenen Tür“ mit großer Beteiligung statt. Auch die Besuche einiger Herbst- und Hubertusfeste standen auf dem Programm. Im Dezember wurde die Weihnachtsfeier durchgeführt.

 

 

Das Jahr 2010 begann wie die Vorjahre mit dem Neujahrsempfang und einigen Besuchen bei den Nachbarvereinen. Nachdem es dem Vorstand in den letzten zwei Jahren gelungen ist den Mitgliederverlust zu stoppen entschloss man sich nach vierjähriger Pause in diesem Jahr ein eintägiges Schützenfest durchzuführen, da der Saal des Jugendzentrums noch zur Verfügung stand. Das Königsschießen fand im Vereinsheim statt und auch die Totenehrung auf dem Rühlefriedhof wurde im Vorfeld durchgeführt. Am Schützenfesttag zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und so konnte der Festumzug mit zahlreichen Vereinen und Spielmannszügen wie geplant stattfinden. Am Abend wurde dann das Königspaar Dieter I. und Iris I. (Taudien) verabschiedet und das neue Königspaar Thomas I. (Gohr) und Kerstin I. (Le Gohr) in sein Amt eingesetzt. Im Spätsommer und Herbst wurden dann noch einige Schützenfeste und Herbstfeste besucht und auch der Geburtstag der Königin Kerstin I. auf dem Hubertusfest in Frohnhausen gefeiert.

 

 

Im Jahr 2011 führte der Verein mit großem Erfolg zum ersten Mal eine Karnevalsfeier durch. Ende März wurde dann auf der Jahreshauptversammlung ein neuer Vorstand gewählt. Den Vorsitz übernahm Thomas Gohr und auch auf den anderen Ämtern wurde gewechselt. Der Vorstand setzte sich nun das Ziel die Mitgliederzahl wieder zu erhöhen. Das dieses keine leichte Aufgabe sein würde war allerdings jedem bewusst, da sich die Freizeitgestaltung in den Jahren sehr verändert hat. Es wurden wieder viele Vereine zu ihren Aktivitäten besucht und auch noch eigene Veranstaltungen durchgeführt. (z. B. ein öffentliches Osterschießen)

 

 

 

2012 gab es wieder eine Schießsportwoche an der sich Schützen aus nah und fern beteiligten. Anfang Mai feierte der Verein nach 14 Jahren wieder ein Zeltfest über 2 1/2 Tagen. Zum ersten Mal stand das Zelt auf der Gemarkenstraße vor der Kirche. Es mussten Kompromisse eingegangen werden. So war das Zelt nur 10 Meter breit und ein Verkehrsschild wurde in das Zelt intrigiert. Leider spielte auch das Wetter nicht so richtig mit, sodass es abends empfindlich kalt wurde und eine Heizung für Abhilfe sorgen musste. Am Sonntagabend wurde das neue Königspaar Heinz-Peter I. und Petra I. (Heib) gekrönt. Im weiteren Jahresablauf wurden die Feste der Nachbarvereine besucht. Auch im Schießsport wurde der Verein wieder aktiver und erfolgreicher. Im Oktober beteiligte sich der Verein an einer Aktion des Deutschen Schützenbundes „Ziel im Visier“. Im Oktober wurde Thomas Gohr der erste Assindiakönig für Holsterhausen der Vereinsgeschichte.

 

 

Im Jahre 2013 wurde auf der Jahreshauptversammlung der Vorstand in seinem Amt bestätigt. Das Königspaar Peter I. Heib und Petra I. Heib besuchte die Feste unserer Nachbarvereine. Auch ein Vereinsausflug nach Halberstadt an einem Wochenende wurde durchgeführt. Die Amtszeit unseres Assindiakönigs Thomas Gohr ging auf dem Bezirksfest zu Ende. Ein sehr großer Schock war es für alle Mitglieder, als der Vermieter des Vereinsheimes uns die Kündigung zum 31.12.2014 erteilte. Bald darauf kam es zu großen Unstimmigkeiten im Vorstand und kurze Zeit später trat Thomas Gohr von seinem Amt als Vereins-vorsitzender zurück. Seiner Entscheidung folgten weiter Vorstandsmitglieder. So auch der 2. Vorsitzende Peter Heib. Ebenso legte das Königspaar sein Amt nieder. Der Ältestenrat, der daraufhin einsprang, führte den Verein weiter und organisierte eine Kinderweihnachtsfeier im Dezember. Für Anfang 2014 wurde eine neue Jahreshauptversammlung einberufen.

 

Auf der Jahreshauptversammlung 2014 wurde Axel Theißen zum neuen 1. Vorsitzenden mit einem neuen Vorstand gewählt. Es wurde nach einer Bleibe für den Verein gesucht. Das Westernfest wurde durchgeführt, ebenso die Schießsportwoche. Ohne Königspaar besuchte der Verein einige Schützen- und Hubertusfeste. Bei 2 Veranstaltungen des Bürgerbundes auf der Gemarkenstraße waren unsere Schützen maßgeblich beteiligt. Leider war die Ruhe im Verein nur von kurzer Dauer. Durch die ungewisse Zukunft, was das Vereinsheim anging, kam es zu neuen Streitereien im Vorstand. Der gerade neu gewählte Vorstand trat fast komplett von seinen Ämtern zurück. Erneut musste der Ältestenrat einspringen. Dieses mal fiel die Weihnachtsfeier im Verein komplett aus. So musste der Verein zur Jahreshauptversammlung 2015 wieder einen neuen Vorstand finden.

 

7. Teil    Ein bisschen Frieden..... 2015 - ..................

Im Januar 2015 wurde ein verkleinerter Vorstand gewählt. Hier übernahmen nun Mitglieder die Führung, die schon viele Jahre mit dem Verein verbunden sind. Neuer 1. Vorsitzender wurde Klaus Drücke. Er suchte das Gespräch mit unseren Vermieter und so können wir vorerst im Vereinsheim mit einer leicht erhöhten Miete bleiben. Im Februar wurde auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Satzung geändert und heutigen Standards angepasst. Im März wurde ein öffentliches Osterschießen durchgeführt, wo wir viele Gastvereine und Freunde begrüßen konnten. Im Juni wurde ein Königsschießen durchgeführt. Zum 3mal in seinen Leben schoß Klaus Drücke den Vogel ab und wurde somit zum neuen Kaiser des Vereines. Zur Königin wählte er sich seine Frau Evelyn, die auch schon 2mal Königin im Verein gewesen ist. Sie wurde damit zur Kaiserin. Endlich hatte der Verein wieder ein neues Repräsentantenpaar. Es ist das 2. Kaiserpaar seid 1988 in der Vereinsgeschichte. Auch neue Mitglieder konnte der Verein bereits aufnehmen und hofft auf eine gute Zukunft. Am 27.06.2015 wurde das neue Kaiserpaar gekrönt.

 

 

 

 

 

aktualisiert am 19.02.2016