BSV Essen-Holsterhausen 1878 e.V.

 

So fing alles an

 

Nach der Wiedergründung des Vereines trainierten die Vereinsmitglieder auf einer umgebauten Kegelbahn. So war es in den 70iger Jahren in der Gaststätte „Haus Kalthoff“, dessen Wirt Mitglied des Vereines war.  Nachdem der Wirt gewechselt hatte, traten immer mehr Probleme mit der Nutzung der umgebauten Kegelbahn auf. Weiterhin war die Jugendabteilung so groß geworden, dass ein Training für alle kaum möglich war.

 

So nahm man gerne das Angebot von Pfarrer Heinrich Stimpel an, im Pfarrsaal St. Stephanus einen Schießstand mit 8 Ständen für das Luftdruckschießen einzurichten. Leider ging diese Zeit für den Verein mit der Pensionierung des Pfarrers zu Ende. Der neue Pfarrer wollte keine Schützen im Pfarrsaal und so musste der Verein die Räumlichkeiten wieder verlassen

 

Nun versuchte der Vorstand erneut, einen geeigneten Raum zu finden. Das Trainingsschießen wurde in dieser Zeit auf dem Schießstand des BSV E.-Frohnhausen in der Gaststätte „Lindenhof“ in Frohnhausen durchgeführt. In dieser Zeit besichtigte der Vorstand die Keller aller ortansässigen Schulen in Holsterhausen, jedoch ohne Erfolg. Die Idee im Jugendzentrum einen Schießstand einzurichten scheiterte auch.

 

Nach 8 Jahren Suche wurde unsere damalige Geschäftsführerin Ilona Taudien durch den damaligen Bezirkssportleiter H. D. Schmitz auf das heruntergekommene Gebäude des Kruppschen Wohnungsbau in der Kruppstraße aufmerksam gemacht. Zusammen mit dem damaligen 1. Vorsitzenden Hans-Dieter Wilhelm schaute sie sich das Gebäude von außen an. Von nun an versuchte man bei der Fa. Krupp das Gebäude mieten zu können. Zuerst misslangen diese Versuche, da das Gebäude noch an einen Wohnungsauflöser vermietet war. Nach mehreren Monaten, mit immer neuen Anfragen, teilte uns die Fa. Krupp mit, dass sie dem Mieter gekündigt hätte und wir uns nun das Gebäude von innen ansehen könnten. Bei der Besichtigung stellten wir fest, dass es von innen einen noch schlimmeren Eindruck machte, wie von außen. Hier musste ein weitgehender Umbau erfolgen. Man einigte sich mit der Krupp-Wohnungsgesellschaft, mutig alles zu schaffen und begann mit der Entkernung. Hierbei erwies sich unser 1. Vorsitzender als Organisationstalent, benötigtes Baumaterial günstig zu erwerben. Nach 15 Monaten Umbauzeit war es fertig, unser Vereinsheim und konnte feierlich eröffnet werden.

 

Inzwischen sind wir dort 17 Jahre heimisch und hoffen, dass dieses auch so bleibt. 

                

So sah es damals aus:                                                                                   und so sieht es heute aus:

 

   

Vor ca. 13 Jahren entstand die Idee für ein Vereinsheim

 

Und das ist daraus geworden!

 

 

 

   

Das war eine große Herausforderung!

 

Wer Ordnung hält, kann auch im Freien feiern!

 

 

 

   

Stein auf Stein für ein schönes Vereinsheim.......

 

.......damit es so aussieht, Sitzplätze für ca. 73 Personen

 

 

 

 

   

Eine kleine Theke und eine Küche!

 

Das Herzstück, der Schießstand

 

 

 

und das Stilleben war direkt vor unserer Tür

 

 

Fußgänger statt Auto´s auf der A40

 

 

 

 

 

 

 

aktualisiert am 19.02.2016